Page 6 - katalog 2017
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there  is a  strong  narrative  to these  works.  these  mysterious  stones  that  speak  of  the
                  beginning of time, of movement and the forming and reshaping of this planet.
                  tectonic plates, volcanoes, the dna of geology gives birth to these mysterious forms then
                  is transformed through the artistry of the sculptor. the rawness of the stone is reshaped,
                  exposed  and  polished  to  reveal  an  element  of  rebirth  and  new  life;  the  composition
                  juxtaposing  the  natural  and  the  polished.  the  hand  of  the  artist  and  the  ancient  stone
                  reminding us of the solidness of time.
                                                                                           konstantin dimopoulos
                                                                                                         artist
                                                                                                  usa / australia


                  seit jahren stehen buismans granite in unserer ausstellung „kunst in der landschaft“ und
                  seine basalte in unserer galerie. täglich gehe ich an den steinen vorbei, täglich berühre ich
                  sie und mir scheint, sie werden mit der zeit den menschen ähnlich. sie wirken auf mich
                  neugierig  oder  verschlossen,  verspielt  oder  streng-  und  scheinen  in  bewegung.  es  sind
                  neben  den  organischen  formen  gerade  die  oberflächen,  die  alle,  die  vorbeigehen,
                  bewegen die skulpturen zu streicheln. immer glatt und rau zugleich regen sie zur liebkosung an.
                  buisman  selber  spricht  doch  von  seinen  steinen  als  von  „seinen  babys“.  er  gibt ihnen
                  nummern - vielleicht sollte er ihnen namen geben.
                                                                                                  charlotte seidl
                                                                                      künstlerin, galerie gut gasteil
                                                                                                    prigglitz, nö


                  we are continually amazed  by  andreas’  passion  and  understanding  of  the  australian
                  landscapes.  we  have  found  it  fascinating  to  watch  his  creative  process,  firstly  getting
                  to  know  us  and  our  piece  of  australia  and  then  feeling  comfortable  to  create  our  initial
                  installation which fits perfectly into our setting. we have loved seeing his work and family
                  evolve over the years we have known him.
                                                                                            nan and roy robertson
                                                                                          graziers at “wanderriby”
                                                                                       wollomombi, nsw, australia


                  andreas  buisman  arbeitet in zwei  verschiedenen  regionen  der  welt. im waldviertel in
                  österreich agiert er unter dem licht des nordens, in australien unter dem licht des südens.
                  diese verschiedenen lichter finden ihr pendant in den unterschiedlichen gesteinsformationen
                  des nordens und des südens.
                  buisman lässt die steine des nordens in den süden immigrieren und die des südens in den
                  norden.
                  die schöpfungsgeschichte ist so neu  zu lesen,  aber  nicht mit buchstaben  und worten,
                  sondern mit steinen als zeugen der welt-entstehung und -wandlung, die der künstler durch
                  bearbeitung partieller teile sichtbar macht und zum sprechen bringt.
                  es entsteht der ungewöhnliche dialog zwischen nord und süd, zwischen restlingsgraniten
                  und eruptionsbasalten.
                                                                                   eva choung-fux und dieter ronte
                                                                                    campos, mallorca, jänner 2017
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